Top 15-Sehenswürdigkeiten in Italien

Bella Italia, schönes Italien. Diesen Beinamen hat das beliebte Reiseland am Mittelmeer nicht unverdient erhalten. Denn mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten, antiken Bauwerken, historischen Städten und traumhaften landschaftlichen Highlights zählt Italien definitiv zu den schönsten Flecken Europas. Um bei der Planung des nächsten Italienurlaubs behilflich zu sein, haben wir hier eine Liste mit 15 der beliebtesten Sehenswürdigkeiten des Landes in zufälliger Reihenfolge zusammengestellt.

Kolosseum

Das Kolosseum in Rom zählt zu den bekanntesten Bauwerken der Antike. Mit einer Höhe von fast 50 m und einem Umfang von 527 m ist es bis heute das größte Amphitheater der Welt. Die zwischen 72 und 80 n.Chr. erbaute steinerne Arena bot auf vier Stockwerken Platz für bis zu 50.000 Besucher. Im Römischen Reich war das Kolosseum Austragungsort für die berühmten Gladiatorenkämpfe, die schaulustige Römer kostenlos besuchen konnten. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts steht das Kolosseum unter Denkmalschutz.

 

In der Regel ist das Kolosseum von 8.30 Uhr bis mindestens 16.30 Uhr, im Sommer bis 19.15 Uhr für Besucher geöffnet. Kombi-Tickets zur Besichtigung des Kolosseums, des Palatin-Hügels und des Forum Romanum können bereits vorab online mit und ohne Führung gebucht werden.

Forum Romanum

In der Antike war das Forum Romanum der Marktplatz Roms. Es stellte das Zentrum des wirtschaftlichen, politischen, kulturellen und religiösen Lebens der antiken römischen Gesellschaft dar. Zwischen den drei Hügeln Palatin, Kapitol und Esquilin gelegen, befindet sich das Forum Romanum nur wenige Hundert Meter vom Kolosseum entfernt. Zahlreiche Ruinen antiker Bauwerke zeugen noch immer von der einst eindrucksvollen Architektur. Noch heute gut erhalten sind die Ruinen der Tempel des Romulus und des Castor und Pollux sowie der Titusbogen und der Septimius-Severus-Bogen.

Vatikan und Sixtinische Kapelle

Innerhalb der Stadt Rom liegt der Vatikan, auch Vatikanstadt oder Vatikanstaat genannt, der sowohl flächenmäßig als auch in Bezug auf die Einwohnerzahl gesehen kleinste Saat der Welt. Der Vatikan ist der Sitz des Papstes und damit das Zentrum der römisch-katholischen Kirche. Seine Zugänge werden von Soldaten der Schweizergarde bewacht.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Vatikanstadt zählen unter anderem die Vatikanischen Museen, in denen die päpstliche Kunstsammlung untergebracht ist und die berühmte Sixtinische Kapelle mit den atemberaubenden Deckengemälden von Michelangelo. Das gesamte Gelände des Vatikans gehört seit 1984 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Die Vatikanischen Museen sind Montag bis Samstag von 9 Uhr bis 16 Uhr für Besucher geöffnet. Am letzten Sonntag des Monats ist der Eintritt kostenlos.

Petersdom

Im Zentrum des Vatikans gelegen befindet sich die Basilika Sankt Peter, auch Petersdom genannt. Sie ist eine von sieben Pilgerkirchen Roms und zählt zu den berühmtesten Kirchen der Welt. Vom Petersdom aus spendet der Papst am Ostersonntag und am 1. Weihnachtsfeiertag seinen Segen „Urbi et Orbi“, außerdem werden dort Selig- und Heiligsprechungen bekannt gegeben und neu gewählte Päpste verkündet. Täglich besuchen bis zu 20.000 Menschen das Gotteshaus. Bevor die Kirche betreten werden darf, müssen jedoch strenge Sicherheitsvorkehrungen durchlaufen werden. Außerdem sollte angemessene Kleidung getragen werden. Die Besichtigung der Kuppel ist entweder über Treppen oder mithilfe eines Aufzugs möglich und kostenpflichtig.

Trevi Brunnen

Der Trevi Brunnen am Palazzo Poli ist spätestens seit seinem legendären Auftritt in Fellinis Film „La Dolce Vita“ aus dem Jahr 1960 der wohl berühmteste Brunnen Roms. Mit einer Höhe von ca. 26 m und einer Breite von etwa 50 m ist er darüber hinaus auch der größte Brunnen der Stadt. In der Mitte des Brunnens befindet sich eine Statue des Meeresgottes Oceanus, um ihn herum sind zahlreiche weitere Fabelwesen wie Wasserpferde und Tritone angeordnet. Es ist Brauch, Münzen über die rechte Schulter in den Brunnen zu werfen. Wirft man eine Münze ins Wasser, so wird man dem Aberglauben zufolge nach Rom zurückkehren. Ein zweiter Münzwurf verspricht, dass man sich in einen Römer oder eine Römerin verlieben wird und der Wurf der dritten Münze schließlich verheißt die Hochzeit mit besagter Person.

Spanische Treppe

Am Fuße der römischen Kirche Trinita dei Monti gelegen, führen die 136 Stufen der Spanischen Treppe auf die Piazza di Spagna. Die berühmte Freitreppe wurde 1723 erbaut und zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Roms. Während die italienische Bezeichnung der Treppe, Scalinata di Trinita dei Monti, sich auf die Kirche am oberen Ende der Treppe bezieht, rührt der deutsche Name von dem Platz an ihrem Fuße. Zum Schutz des Bauwerks besteht seit 2019 ein Sitz-Verbot auf den Stufen, dessen Missachtung mit einer Geldstrafe von bis zu 400 Euro geahndet wird.

Kathedrale von Florenz

Die Kathedrale Santa Maria del Fiore in Florenz wurde 1436 geweiht. Die Bischofskirche des Erzbistums Florenz bietet in ihrem Kirchenschiff Platz für ca. 30.000 Personen. Die beeindruckende Kuppel mit einer Höhe von 90 m vom Boden bis zur Laterne gilt als Hauptwerk des Architekten und Bildhauers Filippo Brunelleschi. Die Kathedrale wird als Meisterwerk der Baukunst der Renaissance erachtet. 463 Treppenstufen führen Besucher auf die Kuppel, von der aus einem atemberaubenden Blick auf Florenz geboten wird.

Uffizien

Die Uffizien wurden im 16. Jahrhundert ursprünglich als Ministeriums- und Amtsgebäude erbaut. Heute beherbergen sie die Galleria degli Uffizi, das weltberühmte Kunstmuseum in Florenz. Jährlich bewundern etwa 2 Millionen Besucher die ausgestellten Werke. Gezeigt wird Malerei und Bildhauerei von der Antike bis zum Spätbarock. Darunter Werke von Künstlern wie Sandro Botticelli, Leonardo da Vinci, Michelangelo, Raffael und vielen weiteren bedeutenden Meistern.

Schiefer Turm von Pisa

Der Schiefe Turm von Pisa ist fraglos eines der bekanntesten Bauwerke Italiens. Ursprünglich als frei stehender Glockenturm des Doms von Pisa geplant, erlangte der Turm aufgrund seiner starken Neigung in südöstlicher Richtung weltweite Berühmtheit. Die Neigung von etwa 4 Grad ist auf den Untergrund aus Sand und lehmigem Morast zurückzuführen, der unter dem Gewicht des Bauwerks bereits nach Fertigstellung der dritten Etage begann nachzugeben. Nach mehreren Unterbrechungen wurde das Bauwerk 1372 fertiggestellt und 1990 restauriert. Von 1990 bis 2001 war der Turm nicht für Besucher zugänglich.  Heute kann der 56 m hohe Turm jedoch wieder bestiegen werden.

Pompeji und Vesuv

Die antike Stadt Pompeji liegt am Golf von Neapel am Fuße des Vulkans Vesuv. Beim Ausbruch des Vulkans im Jahre 79. n. Chr. wurde die Stadt verschüttet. Archäologische Ausgrabungen haben gezeigt, dass die Stadt und ihre Bewohner größtenteils durch die ausgestoßene Vulkanasche konserviert wurden. Die Ruinen der Stadt können heute besichtigt werden und bieten einen einmaligen Einblick in das Leben der antiken Gesellschaft.
Auch der 1281 m hohe Vulkan Vesuv ist einen Besuch wert. Der Vesuv gilt noch immer als aktiver Vulkan, der bisher letzte Ausbruch fand im Jahr 1944 statt. Besucher können den Vesuv im Rahmen einer geführten Tour oder auch allein besteigen und von seinem Gipfel den atemberaubenden Ausblick auf das Meer und die Umgebung genießen.

Amalfiküste

Ca. 40 km von Neapel entfernt erstreckt sich am Golf von Salerno die Amalfiküste. Schroffe Küsten wechseln sich mit grün bewachsenen Felsen ab, und wer die Küstenstraße entlangfährt, die malerische Städte wie Amalfi, Ravello oder Positano verbindet, kommt aus dem Staunen kaum noch heraus. Die Amalfiküste ist über Italien hinaus nicht nur für ihre Schönheit, sondern auch für die dort angebauten Zitronen bekannt, aus denen der Zitronenlikör Limoncello hergestellt wird.

Cinque Terre

Als Cinque Terre wird ein Küstenabschnitt der italienischen Riviera in Ligurien bezeichnet, an dem sich auf einer Länge von etwa 12 Kilometern fünf Dörfer an der steil abfallenden Küste aneinanderreihen. Die Dörfer Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore wurden direkt an den Hängen der Küste erbaut und versprühen mit ihren bunt strahlenden Häusern einen wunderbar pittoresken Charme. Der Nationalpark Cinque Terre gehört zum UNESCO-Wetkulturerbe.

Mailänder Dom

Der Mailänder Dom ist eine der größten Kirchen der Welt und beeindruckt seiner mit über 2000 Statuen und zahlreichen Türmen bzw. Fialen verzierten Fassade. Zu Baubeginn wurde die Kirche im gotischen Stil erbaut, da die Fassade jedoch erst unter Napoleon beendet wurde, ist ihr Stil eher eine Mischung aus barocken und neugotischen Elementen. Das Dach des Doms ist für Touristen zugänglich und bietet einen unvergleichlichen Ausblick über die italienische Metropole.

Venedig Rialtobrücke

Das wohl bekannteste Wahrzeichen der Stadt Venedig ist die 48 m lange, 7,5 m hohe und 22 m breite Rialtobrücke, die sich über den Canale Grande spannt. Die Vorgängerbrücken, die aus Holz erbaut waren, waren zu anfällig für Fäulnis oder auch Brände und wurden deshalb durch eine Steinkonstruktion ersetzt. Die beeindruckende Steinbrücke steht auf einem Fundament aus Tausenden von Eichenpfählen und sollte zur Zeit ihrer Erbauung Ende des 16. Jahrhunderts dafür sorgen, dass der Verkehrsfluss über den Kanal vereinfacht und beschleunigt wird

Markusplatz Venedig

Wer die für seine Kanäle berühmte Stadt Venedig besucht, sollte auf jeden Fall auch am Markusplatz halt machen. Der 175 m lange und 82 m breite Platz am Fuße des berühmten Dogenpalasts liegt direkt am Canale Grande und ist nicht nur bei Touristen, sondern auch bei Tauben beliebt. Der Markusplatz liegt westlich des Markusdoms, der Hauptkathedrale der Stadt. Die Fassade des Markusdoms und der Campanile, der freistehende Turm des Doms, verleihen dem Markusplatz seinen einzigartigen Charme.

Was muss man in Italien gesehen haben?

Das Kolosseum, der Schiefe Turm von Pisa, die Rialto Brücke oder der Dom von Florenz, wer eine Städtereise durch Italien plant, sollte auf jeden Fall in Rom, Venedig, Pisa und Florenz halt machen. Die Städte versprühen einen besonderen Charme und haben auch geschichtlich und kulturell einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Wer lieber am Meer die Sinne schweifen lässt oder mediterrane Landschaften liebt, für den bieten Regionen wie die Toskana, Ligurien oder Kampanien traumhafte Ferienorte. Wer gerne wandert, für den ist Südtirol das richtige Ziel.

Wofür ist Italien bekannt?

Neben zahlreichen kulinarischen Köstlichkeiten wie Pizza, Pasta und Gelato ist Italien auch für seine lange Geschichte und kulturellen Stätten bekannt. Von Spuren des antiken Rom über beeindruckende Bauwerke aus dem Mittelalter und atemberaubende Kunstschätze weltberühmter Maler und Bildhauer, Historiker und Kunstliebhaber kommen in Italien definitiv auf ihre Kosten. Aber auch seine traumhaften Landschaften und Küstenregionen locken jedes Jahr unzählige Touristen nach Italien.

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